Für das Gespräch mit dem Mann, der alles über digitale Spiele weiß, suchten wir einen besonders ruhigen Ort auf. Die Bar am Rooftop-Pool des Berliner Soho House war leer und verlassen, wie es sich für einen kalten Nachmittag im März gehört. Kaum hatten wir das Tonbandgerät eingeschaltet, verwandelte sich die Stille allerdings in die Geräuschkulisse eines Ballerspiels: Armeen von Kellnern, Lieferanten und Reinigungskräften überfielen uns, schrien und lachten, ließen Gläser klirren, Möbel krachen und Kaffeemaschinen zischen. Manchmal wirkte es so, als wollten sie die Aussagen des Professors kommentieren oder unterstreichen.