Am Abend des 6. April erreichte die Feinstaubbelastung vor dem Amtsgericht Stuttgart mit ziemlicher Sicherheit einen Rekordwert. Dort steht neben der sechsspurigen Straße Am Neckartor ein kleiner Container mit Geräten, die die Luftverschmutzung messen. Die Kiste war schon oft in den Nachrichten, weil ihre Messwerte als Grundlage für Fahrverbote dienen. An jenem Samstag im April jedoch kam die dreckige Luft nicht von den Autos. Im Messcontainer selbst kokelte ein Schwelbrand. Wie viel Feinstaub dabei in die Umwelt gelangte, lässt sich nicht sagen, denn um 20 Uhr sendete die Station ihr letztes Lebenszeichen. Danach war sie kaputt.