Der Sommer – vorbei. Die Fahnen sind eingerollt und von den Autodächern verschwunden, dafür hängt eine Regenzone über der Republik fest. Man kann sich wieder daheim fühlen, in unserem schönen Deutschland. Wer auch immer für das Wetter verantwortlich ist: Er ist kein Freund des HipHop. Das Wort "Wolkenbrüche" beschreibt nur zurückhaltend, was sich beim Splash! vom Himmel ergoss.

Dabei waren die Veranstalter in diesem Jahr deutlich besser auf die schlechten Wetteransagen vorbereitet, als noch im letzten. Gummimatten auf dem Gelände verhinderten, dass man binnen einer Minute aussah, wie ein Güllebauer. Die großen Partyzelte für den Abend und die Nacht waren komplett wasserdicht und ermöglichten entspanntes Feiern.

Genützt hat es den Veranstaltern wenig. Als hätte Kachelmann sie gewarnt, kamen erstaunlich wenige Fans an den sächsischen Stausee Rabenstein. Im letzten Jahr haben noch knapp 20.000 ihre Campingausrüstung hierher geschleppt, in diesem Jahr sollten eigentlich 5.000 mehr kommen. Zumal die Aussichten für einen Besucheransturm nicht schlecht waren, weil das Konkurrenzfestival HipHop Open in Stuttgart WM-bedingt ausfallen musste. Dass am Ende höchstens 15.000 da waren, kann man nicht nur aufs Wetter schieben.