Zuender kooperiert mit dem Weblog mideastyouth.com, in dem junge Menschen aus Ländern des Nahen Ostens über ihr Leben schreiben. Das Netzwerk hat sich der interkulturellen Verständigung verschrieben. Wir haben die Autoren und Leser von Mideastyouth gebeten, für uns zu beschreiben, wie sie im Alltag die Umwelt schützen. Die Originalversionen ihrer Antworten findet ihr hier

Elinor, Iran

Hier bei uns kommen zweimal in der Woche Arbeiter der Stadt und lassen große Müllsäcke aus Plastik da: Einer ist grün, der andere schwarz. Warum sie das tun, wissen wir nicht. Manche Leute glauben, der grüne wäre für recyclebare Materialien, der schwarze für den Rest. Andere sagen, der grüne Sack wäre für leere Dosen. Aber dann kämen ja Plastik, Flaschen und Papier zusammen in den schwarzen — was soll das bringen?

Die Stadtverwaltung scheint zufrieden damit zu sein, dass wir die Säcke irgendwie befüllen und zur Abholung wieder vor die Tür stellen. Die Beamten haben ihren Job ja getan.

Das ist außerdem so ziemlich das einzige, das in Sachen Umweltschutz bei uns getan wird. Ich finde, das sollte nicht alles sein.

Eliesheva, Israel