1989 ist siebzehn Millionen Menschen ihr Staat abhanden gekommen. Aus war es mit der DDR. Nie wieder Patenbrigaden, Thälmannpioniere und Abschnittsbevollmächtigte. Endlich Reisefreiheit, endlich Kapitalismus. Was ist jungen Menschen geblieben vom real existierenden Sozialismus in Deutschland? Die letzten sichtbaren Reste werden gerade unter den Teppich gekehrt, der Palast der Republik in Berlin wird abgerissen. Wie war das eigentlich, jung sein in der DDR? Der Zuender hat die drei Zeitzeugen André Hennig, Peter M. Buhr und Petra Pau gefragt, von was sie träumten, gegen wen sie rebellierten und welche Drogen sie konsumierten. Damals, im anderen Deutschland.http://zuender.zeit.de/2006/46/jugend-ddr-index
Die Musikindustrie. Eine Branche, die seit Jahren knietief im Dispo steckt. Zumindest, wenn man den großen Plattenfirmen glauben darf. Mit CDs Geld zu verdienen ist schwieriger geworden. Schuld ist natürlich das Internet, aus dem sich Legionen von Jugendlichen in durchgemachten Nächten ganze Plattenläden zusammen klauen. Dass es jenseits von kostenpflichtigen Musikdownloads alá iTunes auch noch andere Wege gibt, Musik online zu vermarkten, zeigen Labels, die kostenfrei im Netz veröffentlichen. Im Netzmusik-Podcast gibt Moritz Sauer jede Woche einen Einblick in die vielfältige Welt der Netlabel.http://zuender.zeit.de/netzmusikFrüher sollte die Bundeswehr Westeuropa vor sowjetischen Panzern schützen. Von der Armee an der Front des Kalten Krieges ist nicht viel übrig geblieben. Mittlerweile ist sie auf der ganzen Welt im Einsatz. Flexibel soll sie sein, leistungsfähig und gut ausgestattet. Das Image kommt da nicht ganz mit. Saufen, inkompetente Offiziere und tot geschlagene Zeit sind nur die gängigen Klischees. Seit Fotohandys und Videokameras auch unter Soldaten reißenden Absatz finden, gibt es noch ein Guckloch in Feldlager und Gemeinschaftsunterkünfte. Der Name: Youtube. Die Zuender haben nachgeschaut, was man dort über die Bundeswehr lernen kann.http://php.diezuender.de/gallery/gallery.php?gid=143Der Winter legt seine frostigen Krallen um unsere Hälse. Bald wird ganz Deutschland unter Schneeverwehungen verschwunden sein. Das beste Mittel dagegen: Zuhause bleiben und alle Rezepte aus dem Rezeptor kochen. Mit Sicherheit das geschmackvollste Mittel gegen die Kälte. Das neuste Gericht: Flammkuechle. Da steckt die Hitze schon im Namen.http://blogg.zeit.de/rezeptor/eintrag.php?id=76Ausländer fanden in der DDR meist nur in Erzählungen oder Vorurteilen statt. Fast alle lebten abgeschottet von der Bevölkerung. Für unseren Audiobeitrag hat Uta Rüchel drei Deutsche nach ihren Erinnerungen an Ausländer in der DDR befragt.http://zuender.zeit.de/2006/46/auslaender-in-der-ddr-audio Das Intro-Magazin, deutscher Global Player des Pop, hat Geburtstag. Vor 15 Jahren wurde sie erfunden, damals noch mit mindestens fünzig verschiedenen Schriftarten pro Ausgabe. Anlass genug um in den nächsten Wochen ausgiebigst zu feiern. Wir verlosen für die Partys in Berlin, Köln, München und Hamburg je 5x2 Freikarten. Einfach eine Mail an tacheles@diezuender.de schreiben und begründen, warum ausgerechnet ihr da unbedingt hin müsst. Wo sind eigentlich die gelben Klebezettel hin, mit denen man im Zuender Beiträge kommentieren konnte? Keine Angst, bald sind sie wieder da. Momentan überarbeiten wir sie unter Hochdruck und mit allem, was wir haben.BILDBILD