Wo Juliette Lewis in Filmen wie "Kalifornia" als coolste aller Bräute durchging, macht sie in ihrer Eigenschaft als Bandleaderin auf unerträgliche Domina mit tiefer Männerstimme. Bonnie Tylers Rockröhre lässt grüßen – und ihre Backup-Band The Licks kann da auch nichts mehr reißen. Juliette Lewis ächzt und grölt wie zehn Bauarbeiter beim ersten Bier um zehn Uhr morgens und klingt dabei, als würde sie sich ebenso wie diese nur von Bier, Kippen und Zwiebelmett ernähren. Hin und wieder flüstert sie merkwürdig ins Mikrofon, doch anstatt dabei den erwünschten sexy Effekt zu erzielen, klingt sie dabei eher wie Frank N. Furter auf einer Außentoilette. Rod Stewards verlorene Tochter sollte ihren letzten Rest Würde zusammenkratzen und sich lieber wieder coole und durchgeknallte Rollen auf den Leib schreiben lassen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die Lewis bald einmal angezeigt wird, weil sie in der Öffentlichkeit singender- und unverschämterweise ihr Organ in Betrieb genommen hat.

Juliette And The Licks, "Four on the Floor" (Hassle / PIAS)

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