Simplicity we use to survive, singt Sizzla.

In letzter Zeit tue ich es immer öfter und ich weiß nicht, ob es richtig ist oder mich nur in weitere Sackgassen führt. Oder ob es nur ein Zeitvertreib ist, den ich irgendwann wieder aufgeben werde, wie fast jeden Zeitvertreib.

Auf jeden Fall, ich vergegenwärtige mir einen Wunsch oder einen Traum, den ich momentan habe, meinetwegen auch ein Ziel. Und dann frage ich mich: Warum genau möchtest du das eigentlich? Und versuche eine ehrliche Antwort darauf zu finden.

Wenn ich die Antwort habe, frage ich mich: Und warum willst du das? Wenn ich es weiß, frage ich mich wiederum: Und warum das? Wozu dient es? Immer so weiter. Bis es nicht mehr geht.

Und dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder die Kette hängt in der Luft, sie ist nirgendwo verankert, das Ziel scheint zu nichts führen. Oder es gibt tatsächlich eine Antwort, die sich nicht weiter reduzieren läßt. Dann frage ich mich: Gründet diese Antwort auf einer Angst oder einem Verlangen? Eins von beiden trifft immer zu.