Die Gegenstände sprechen, die ganze Wohnung redet auf einmal mit mir. Ich gehe in die Küche und der Tisch sagt: Hier habt ihr jeden Tag zusammen gegessen. Und ich setzte mich nicht mehr dran, sondern schlinge irgend etwas im Stehen. Ich mache den Schrank auf und die Esspressotassen sagen: Uns hast du zum Geburstag bekommen. Und ich schaffe es nicht mal mehr, Teewasser aufzusetzen.

Im Bad sagt die Zahnpasta: Mich habt ihr beide im Mund gehabt. Da ist noch ein Rest Shampoo in der Flasche, er belächelt meine Glatze und fragt: Wann werde ich wieder gebraucht?

Das sind Kerzen, die von mir wissen wollen, ob es sich lohnt nur für einen Menschen zu brennen. Da tauchen Feuerzeuge auf, die so oft in deinen Händen und Taschen waren, dass sie mich mit großen Augen angucken und seltsame Geräusche von sich geben.

Da taucht ein Haargummi auf und verlangt nach deinen Haaren. Da ist dein T-Shirt im Schrank und schreit nach deiner Haut, laut. Lauter als ich.

Das Bett, nein, ich kann nicht schreiben, was das Bett sagt, ich halte mir die Ohren zu und frage mich, wann ich soweit sein werde, dass ich wieder nüchtern unter die Decke krieche.